Gleichmäßig schneiden
Ein Allesschneider schneidet mit einem rotierenden Kreismesser Scheiben in einer vorgewählten Stärke. Bei Jerky zahlt sich das aus, weil gleich dicke Streifen gleichmäßig trocknen. Das National Center for Home Food Preservation empfiehlt, das Fleisch teilweise anzufrieren, damit es sich leichter schneiden lässt, und die Streifen nicht dicker als ¼ Zoll zu schneiden, also rund 6 Millimeter. Die Dicke beeinflusst laut Quelle auch die Sicherheit der empfohlenen Verfahren.
Mit oder gegen die Faser
Die Schnittrichtung bestimmt die Textur: Schneidest du mit der Faserrichtung, wird das Jerky laut Quelle zäher und kaubarer. Quer zur Faser wird es zarter und brüchiger. Schneide sichtbares Fett vorher möglichst vollständig ab.
Hygiene und Praxis
Rohes Fleisch ist ein sensibles Lebensmittel. Das National Center for Home Food Preservation rät, Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife und fließendem Wasser zu waschen, saubere Geräte und Utensilien zu benutzen und rotes Fleisch innerhalb von drei bis fünf Tagen zu verarbeiten oder einzufrieren. Reinige den Allesschneider nach dem Schneiden von Rohfleisch gründlich, bevor du ihn für andere Lebensmittel nutzt; das Kreismesser und der Wagen sind Stellen, an denen Reste hängen bleiben.
- Friere das Fleisch nur an, bis es fest ist; ganz durchgefrorene Blöcke belasten viele Geräte, prüfe dazu die Anleitung.
- Passende Teilstücke wie die Oberschale lassen sich gut in gleichmäßige Scheiben schneiden.
- Modelle für Fleisch vergleichen wir auf der Seite Allesschneider für Fleisch.
Beachte die Bedienungsanleitung deines Geräts, vor allem zu Schutzvorrichtungen und Reinigung.
Lagere das Fleisch bis zur Verarbeitung bei höchstens 40 °F, also etwa 4 °C, und taue Gefrorenes im Kühlschrank auf, nicht auf der Arbeitsplatte. Mariniert wird ebenfalls im Kühlschrank; die Marinade wird nicht wiederverwendet.
Geeignet ist laut National Center for Home Food Preservation fast jedes magere Fleisch, etwa Rind, Schwein, Wild oder geräucherte Putenbrust. Rohes Geflügel wird wegen Textur und Geschmack des fertigen Produkts meist nicht empfohlen.
Quelle: Jerky – National Center for Home Food Preservation (University of Georgia)